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Heute, gehen wir zurück zu Mittelalter! Eine wundervolle Welt mit Magiern, Heldern, Rittern, sprechentieren Tiere und magischen Schwerter! König Arthur, der König, MERLIN, der Magier und deine Fantasie! Lies die Geschichte, downloade und färbe die Zeichnungen unten!
ARTUS
Die Sage um König Artus leitet sich von alten Keltischen Überlieferungen her ab, die erstmals von Geoffrey von Monmouth in seiner Historia Regum Britanniae im 12. Jahrhundert so wie wir sie heute kennen nacherzählt wurde.
Artus ist der Sohn des Königs Uther Pendragon und Ygraines, der Gattin des Herzogs von Cornwall, seine illegitime Zeugung ermöglicht durch Merlins Zauber. Gleich nach seiner Geburt trennt Merlin ihn von seinen Eltern und übergibt ihn einer Pflegefamilie, die ihn in Unkenntnis seiner wirklichen Herkunft aufwachsen lässt. Doch Merlin hat vorgesorgt. Nach Uthers frühem Tod zerfällt das Königreich, die Fürsten sind untereinander zerstritten und die alte Römische Kultur zerfallen. Neue Invasoren drohen: die Sachsen. Merlin erschafft das Schwert im Stein, das nur der zu ziehen imstande sein wird, der rechtmäßiger Herrscher von Britannien ist. So führen die Wege des Schicksals (und der alten Druiden) Artus in jungen Jahren auf den Thron. Ausgestattet mit seinem Zauberschwert Excalibur sammelt er eine Schar von Rittern um sich, die er an der von Merlin geschaffenen Tafelrunde vereint, um Britannien zu einen und zu verteidigen. Später heiratet er die wunderschöne Fürstentochter Gwenwhyfar, sie kann ihm jedoch keine Kinder schenken. Das Verhängnis beginnt, als Artus unwissentlich mit seiner Halbschwester Morgan Le Fay einen Sohn zeugt, Mordred. Die Ritter der Tafelrunde verschwören sich der Suche nach dem Heiligen Gral, zerfällt so, die übrigen Ritter werden entzweit durch Artus Sohn und der Affäre der Königin mit Lancelot vom See, dem ersten unter ihnen, Artus bestem Freund und rechter Hand. Schließlich kommt es zum „Bürgerkrieg", Mordreds Anhänger kämpfen gegen die Anhänger des Königs. In dieser grausamen Schlacht wird Mordred von Artus getötet, bringt diesem aber selbst noch eine tödliche Wunde bei. Der todwunde König wird daraufhin von drei Feen zur Insel Avalon gebracht, die in der Anderwelt liegt, von wo er der Sage nach wiederkehren wird, wenn sein Volk ihn am meisten braucht.
Insgesamt bieten die Geschichten um König Artus und seine Ritter spannende Gefechte, Edelmut und Freundschaft, Ritterliche Tugenden, aber auch Verrat und Intrigen, Betrug und Missgunst und nicht zuletzt einen Hauch von Zauberei und Anderwelt, von Keltischen Traditionen, die in einer neueren Zeit überlebt haben. Liebe und Hass sind hier ebenso zuhause wie Zauberei. Die ganze Welt des Mittelalters breitet sich hier in den Erzählungen in einem bunten Teppich vor unseren Augen aus. Es lohnt sich, einen näheren Blick darauf zu werfen...
MERLIN
Merlin (auch Myrddin) ist der Zauberer, den wir aus den Erzählungen von König Artus und seiner Tafelrunde kennen. Zumindest glauben wir ihn zu kennen, denn er ist bedeutend mehr als eine Randfigur, mehr als der vertrottelte alte Mann, der zufällig ein paar Tricks kennt, die seinem König helfen und endlich, senil geworden, sich in eine viel jüngere Frau verguckt und von ihr ins Verderben gerissen wird.
Viele Legenden ranken sich um die Gestalt des Merlin. Er ist Druide, Zauberer, Weiser, Seher und Bewahrer eines Königreiches, das er selber mit zu erschaffen geholfen hat. Seine ganze Existenz ist in ein Mysterium gehüllt, das aus den Tiefen der Zeit zu uns spricht, denn er stammt aus der Zeit der Kelten, vorchristlich und geheimnisvoll, sagenumwoben und nie ganz greifbar. Er ist das Ergebnis einer Vereinigung eines Succubus mit einem Menschen, daher selber nicht ganz menschlich und mit geheimnisvollen Kräften begabt. Quasi unsterblich, lebt er rückwärts in der Zeit, die Zukunft (weil seine Vergangenheit) birgt daher für ihn keine Geheimnisse, dennoch kann er seinem Schicksal nicht entrinnen. Er ist der letzte der Weisen Druiden, bewahrt ihre Geheimnisse in einer immer christlicher werdenden Welt. Einst hat er Stonehenge von Irland nach Britannien verpflanzt, dort lebt er nun und bestimmt die Geschicke des Reiches, greift gar aktiv ein, damit Artus als größter König seiner Zeit gezeugt werden kann, gibt diesen dann zur Erziehung zu Pflegeeltern, verhilft ihm danach zur Herrschaft und steht ihm den Rest seines (Merlins) Lebens mit Rat und Tat zur Seite. Er gibt seine Lehren als Vermächtnis eines dunkleren Zeitalters an den jungen König weiter, als die alten Bräuche letztlich in der neuen Welt aufgehen, ist seine Aufgabe vollbracht. Letztlich fällt er der Umgarnung der Dame vom See zum Opfer, in die er sich verliebt und die ihre bei ihm erworbenen Zauberkünste dazu nutzt, ihn in einem Zauberbann gefangen zu setzen.
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